Berliner AntifaschistInnen sind in Coburg nicht erwünscht – sie kommen trotzdem!

Nicht nur der Coburger Convent hat eine lange Geschichte, die sich kontinuierlich durch die deutschen Zeitalter zieht: auch Coburg – einst erste braune Stadt Deutschlands – scheint noch weit entfernt davon zu sein, seine Geschichte wirklich Geschichte werden zu lassen. Wie aus einem heute erschienenen Artikel der Coburger Neuen Presse

(http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/coburg/art2394,954161)

ersichtlich wird, liegt wohl noch einigen Bürgern nichts ferner, als den Antifaschismus willkommen zu heißen. In dem Artikel, der fast ausschließlich Pressemitteilungen der Coburger Polizei unkommentiert zitiert oder reproduziert, werden die erwarteten anreisenden „Gäste“ als „ungebeten“ bezeichnet.
Wir finden das bezeichnend für das Demokratieverständnis der Neuen Presse! Freie Meinungsäußerung und Wahrnehmung der Grundrechte werden als störend für die deutsche Koreografie der Kleinstadt und des Pfingstkongresses des CC wahrgenommen.

Und tatsächlich (und anders kann man es angesichts des blühenden Anti-Antifaschismus in Coburg nicht mehr sagen): wo die Reaktion aufmarschiert, wo Antifaschismus als ungebeten bezeichnet wird, wo Nazi-Soldaten als Opfer bezeichnet werden, da wollen wir stören!

Deswegen: Fahrt mit nach Coburg! Für die Berliner gibt es noch ein paar Buskarten, beeilt euch also. Erhältlich in den Buchläden Schwarze Risse in Berlin zum Spottpreis.
Anfahrt am Samstag Vormittag, Rückfahrt am gleichen Tag nach der Demo.

Ganz nebenbei: ein großes Lob für die Ermittlungsarbeiten der Coburger Polizei! Ihr habt uns wahrlich durchschaut!

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Infotour abgeschlossen

Die überregionale Info- und Mobilisierungstour unter dem Motto „Der Coburger Convent – eine deutsche Geschichte“ konnte an diesem letzten Wochenende vor dem Pfingstkongress des CC erfolgreich beendet werden. In zahlreichen Städten – hauptsächlich in Bayern und Thüringen sowie in Berlin – haben wir vielen Menschen unsere Kritik an Studentenverbindungen vermitteln können. Neben einem geschichtlichen Abriss, der unserer Meinung nach wichtig war, um zu zeigen, in welcher unguten Tradition der Coburger Convent steht, wurde auch über dessen heutige Politik und Ideologie referiert. So ist es gelungen, unsere radikale Kritik in linke Kreise einzubringen und ein Bewusstsein für dieses in den letzten Jahren etwas vernachlässigte Thema zu schaffen.
Gespannt sehen wir nun den Aktionen gegen den Pfingstkongress entgegen und freuen uns auf jeden, der uns tatkräftig dabei unterstützt.

In Coburg selbst wird es am Donnerstag noch eine Auftakt-Infoveranstaltung geben. Wir würden uns freuen, wenn ihr alle vorbeikommt und euch letzte Informationen gegen den CC holt, sowie eure Ideen einbringt. Jeder, der etwas an dem deutsch-nationalen Zirkus zu Pfingsten auszusetzen hat, ist herzlichst willkommen!

Auftakt-Infoveranstaltung
Wann? Donnerstag, 28.05.09, 19 Uhr
Wo? Sonderbar, Coburg

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Etwas besseres als die Nation

Einheit und Freiheit
Dem 60-Jahre-BRD- und Neu-Erwachtes-Nationalbewusstsein-Wahn haben wir viel entgegenzusetzen. Während sich Politiker, Medien und auch sonst fast alle im Angesicht der kapitalistischen Realität Deutschlands mit Sekt begießen, haben wir eine Idee einer Gesellschaft, die fern des heutigen Leistungszwangs und völkischem Denken in Frieden – und das heißt tatsächlich ohne Kriege – solidarisch zusammen lebt und gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt kämpft.
Wir brauchen keine Nationen, denn sie waren schon immer das Mittel, um Menschen gegeneinander auszuspielen. Wenn wir zusammenstehen und internationalistisch denken, dann sind wir stark!
Wir brauchen auch keine Staaten; von Natur aus ist jeder Staat dazu bestimmt, die Freiheit der Menschen einzuschränken.
Am wenigsten aber brauchen wir den Kapitalismus. Wir wollen den Menschen und überhaupt die ganze Welt nicht danach beurteilt sehen, wie wirtschaftlich sie sind.

Deshalb rufen wir dazu auf, den Deutschland-Feiern entgegenzutreten. Kommt heute, am 23. Mai um 18 Uhr zur Demonstration »Etwas Besseres als die Nation — Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit.« am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.

Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!

PS: Wem die Analyse zu Staat, Nation und Kapitalismus zurecht etwas kurz erscheint, dem sei der Aufruf zur Demonstration unter http://einheit-und-freiheit.de/texts/view/17 empfohlen.

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Was will mensch da noch sagen?

Sorry, MobivideomacherIn #1! You are dismissed! Es ist ein neues Video aufgetaucht und wir finden, es ist großartig…
gebt euch das:

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Zur Erinnerung:

Dieses Jahr wird anlässlich des Pfingstkongresses des Coburger Convents ein Bus aus Berlin starten. Die Karten sind im Buchladen „Schwarze Risse“ (http://www.schwarzerisse.de/) in Kreuzberg und Prenzlauer Berg für 15 € erhältlich. Die Fahrt beginnt am 30. Mai morgens in Berlin (Ort wird noch bekannt gegeben) um rechtzeitig zur großen Demo um 14 Uhr zu kommen und fährt am selben Abend selbstverständlich wieder nach Berlin zurück.
Fahrt mit – es lohnt sich auf jeden Fall!

Zur Mobilisierung in Berlin gibt es hier Druckvorlagen für euren Eigenbedarf:
http://coburgerconvent.blogsport.de/images/flyer_ueberkleber.pdf

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Jingle gegen den CC!

[audio:http://coburgerconvent.blogsport.de/images/CoburgerConventJingle.mp3]

Download

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Coburg: Mobilisierungsveranstaltung

Auch in Coburg wird es noch eine finale Info- und Mobiveranstaltung geben.

Wann? Donnerstag, 28.05.09, 19 UHr
Wo? Sonderbar

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Grüße nach Mittenwald!

„Jedes Jahr zu Pfingsten…“ Diese Worte gehören nicht nur für den Coburger Widerstand gegen Reaktion und Revisionismus bereits zum absoluten Standartrepertoir. Auch die Menschen, die sich jährlich im kleinen Mittenwald zusammenfinden, um dem jährlichen Gebirgsjägertreffen die Idee einer antimilitaristischen Gesellschaft entgegenzusetzen, dürften davon bereits mehr als einmal Gebrauch gemacht haben. Auch in Mittenwald formiert sich regelmäßig zu Pfingsten eine Mischung von reaktionären Kräften, Nazis und Bürgertum. Oder wie sollte man es anders nennen, wenn Soldaten den Geist ihrerer nationalsozialistischen Kameraden wieder aufleben lassen; wenn Gedenktafeln mit Hakenkreuzen die Gefallenen ehren sollen; wenn die Dorfbevölkerung antifaschsitischen Protest am liebsten wieder mit der Mistgabel verjagen würde?

Wir als Coburger möchten den Antifaschisten und Antimilitaristen in Mittenwald sagen: Weiter so! Wir schauen auf zu der Arbeit, die ihr geleistet habt!

Die GenossenInnen können es sich auf ihre Fahnen schreiben, dass das Gebirgsjägertreffen dank ihrem Engagement nicht mehr zu Pfingsten und nur noch mit wesentlich geringerer Beteiligung stattfindet. Dazu mehr im Aufruf: http://www.keine-ruhe.org/node/109

Es wäre schön, wenn wir zusammen auf die Straße gehen könnten, jedoch ist es vonnöten, dass sowohl in Mittenwald als auch in Coburg jedes Jahr wieder ein Zeichen für den Antifaschismus gesetzt wird. Deshalb sind wir in Gedanken bei euch und wünschen alles Gute!

Links:
http://www.keine-ruhe.org/
http://www.mittenwald09.tk/

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Mit der Krise gegen den CC

Aus Angst vor Sozial- und Bildungsabbau sind am gestrigen Samstag, den 16.05.09, unzählige Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Bürgerlichen Medien zu Folge seien es 100.000 gewesen, die nicht hinnehmen wollen, dass sie die Leidtragenden der Krise sein sollen. Vielfach wurde eine Beendigung der Krise gefordert.
Doch viele sehen die Krise auch als Chance, um das große Ganze grundlegend zu verändern. Es reift die Erkenntnis, dass dieser Staat als Instrument des kapitalistischen Systems niemals Garantie für die menschlichen Bedürfnisse sein kann. Ganz im Gegenteil: immer mehr Bereiche der Gesellschaft werden wirtschaftlichen Interessen unterworfen.

Propagiert wird, es sei sozial, wenn Arbeitsplätze geschaffen werden – doch unter welchen Bedingungen? Wenn davon nur die Wirtschaft profitiert und mit ihr einige Wenige, dann gibt es keinen Grund mehr konstruktiv zu arbeiten.

Es wird gesagt, das Geld für die Bildung fehlt. Die Folgen sind Studiengebühren, Büchergeld und Privatisierung von Bildungseinrichtungen. Wenn schon die Bildung wirtschaftlichen Prinzipien unterliegt, wo bleibt dann die Menschlichkeit?

Wettbewerb und Konkurrenzdenken seien notwendig für die Gesellschaft. Wenn man einer bestimmten Schicht angehören, männlich, deutsch und national sein muss, wo bleibt dann die Solidarität unter den Menschen? Warum gibt es die Junge Union, den RCDS und den Coburger Convent immernoch?

Im Bildungsblock

Es besteht die Hoffnung, dass alle Menschen der Welt gestärkt aus der Krise hervorgehen – und nicht der Kapitalismus. Vereinen wir Fortschrittlichen uns im Kampf gegen das uralte Prinzip Kapitalismus. Gehen wir mit der Vision einer linken, antifaschistischen Weltordnung voran. Uns sollte aber auch im Bewusstsein bleiben, dass die letzte große Wirtschaftskrise nicht zuletzt durch gewisse studentische Verbindungen zum Triumphzug einer anderen Erscheinungsform des Kapitalismus wurde. Lasst uns das eine Lehre sein!

Reaktionäre Verbindungen kappen – Eliten treffen!
Gegen den Coburger Convent!

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Mobivideo online erschienen!

Danke an die GenossInnen, die sich die Mühe gemacht haben!

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