Erinnerung

Das Aktionsbündnis gegen den CC lädt ein, zur Podiumsdiskussion!

    Samstag, 15.05. um 19:00 im JUZ Domino
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News, news, news

Wir melden uns zurück mit zwei spannenden neuen Sachen:
Hier gibts nen Downloadlink zu einem Stück Widerstandsgeschichte:

    „Elite der Untertanen“

ist ein sehr alter Reader, den wir hier erstmals in elektronischer Form zur Verfügung stellen können.

Und hier gibts jetzt das Lineup für das Konzi am Samstag (22.05.) . Die Veranstaltung ist natürlich für Solizwecke und politisch korrekt… wir behalten uns vor, Burschis, Macker, Sexisten und Nazis von der Veranstaltung auszuschließen.

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Verwirrspiel

Nach der Zusage des Coburger Convents, sich seinen Kritiker_Innen in einer Podiusmdiskussion zu stellen, erhielten wir gestern eine Absage des Vorsitzenden des AHCC (Verband der „Altern Herren“ im Coburger Convent). Heute teilte der Pressesprecher des CC mit, dass er sich dem Disput nun doch stellen werde. Wir sind, gelinde gesagt, irritiert über die Kopflosigkeit des ansonsten so straff organisierten Haufens. Liebe CC-ler, überlasst die Aufmüpfigkeit doch einfach uns!

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Führung: „Coburg im Nationalsozialismus“

Das Kulturprogramm des Aktionswochenendes hat Zuwachs bekommen: Mit einer Stadtführung „Coburg im Nationalsozialismus“ werden wir am Freitag die Stadt erkunden. Ein Historiker gibt Infos zu Coburgs unrühmlicher NS-Geschichte. Treffpunkt ist

Freitag, 21.05. um 16:00, Mohrenstraße Ecke Hindenburgstraße

Das Ganze dauert ca. 1,5 Stunden, die Teilnahme ist gegen Spende möglich.
Die Veranstaltung ist organisiert vom Aktionsbündnis gegen den Coburger Convent, einem lokalen Bürger_Innenbündnis.

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Coburgs SPD peinlich berührt?

Am 15.05. werden wir mit dem Coburger Convent auf einer Podiumsdiskussion in den metaphorischen Ring steigen. Ziel ist es, unsre Kritik weiter im öffentlichen Diskurs zu verankern. Leider sieht die Coburger SPD, regierende Partei der Stadt, keine Notwendigkeit, sich zu Ihrer Haltung zum CC zu äußern. Auf diverse Anfragen nach einer Teilnahme am Podium reagierten sämtliche Mandatsträger_Innen der Partei ablehnend: Zuvorderst die beiden Bürgermeister, die keinen Inhaltlichen Zusammenhang zwischen ihren Aufgaben und dem CC sehen. Dazu sei angemerkt, dass insbesondere Kastner glühender Unterstützer des Verbands ist und jedes Jahr zusammen mit den Korporierten mit einer bierseligen Rede vom Rathausbalkon aus zum deutschen Mob spricht. Auch sämtliche SPD Stadträt_Innen lehnen eine Teilnahme am Podium ab. Ob wir damit nun langsam den Nerv treffen und die SPD vor öffentlichen Solidaritätsbekundungen mit den Burschis zurückschreckt oder nicht, sei dahingestellt. In jedem Fall ist es bedenklich, dass die regierende Partei nicht bereit ist, zum Nationalistischen Taumel in Coburg Stellung zu beziehen. Und das, wo sie ihn auch noch selbst maßgeblich unterstützt. Wir sagen es klar: Die Unterstützung des Pfingstkongresses muss ein Ende haben.

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Mobivideo

Fühlt euch von folgendem Video mobilisiert:
Mobimaterial

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Podiumsdiskussion – Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit?

Das Bündnis gegen den CC lädt ein….

Burschen Unsre Kritik am CC sickert langsam aber sicher in die Köpfe. Um das zu beschleunigen, wird es in Coburg eine Podiumsdiskussion mit dem CC geben.
Der CC schickt „Die Herren Franz und Stößlein“ ins Rennen. Franz ist Pressebeauftragter des CC und Mitglied der im letzten Jahr präsidierenden Landsmannschaft Teutonia Bonn. Veit Stößlein, Slesvico-Holsatia v. m. Cheruscia, Franconia-Teutonia auf der Schanz, Alemanno-Palatia (die volle Zugehörigkeit wollten wir euch nicht vorenthalten) ist Rechtsanwalt und hat in dieser Funktion schon diverse Aufgaben beim CC übernommen. Insbesondere Franz ist der korporierte Habitus auf zwei Beinen.

Wir Sind gut aufgestellt und konnten Jörg Kronauer, einen Journalisten und Sozialwissenschaftler, sowie Dr. Alexandra Kurth, eine Politikwissenschaftlerin, für die Podiumsdiskussion gewinnen. Die beiden sind prominente Kritiker_Innen des Verbindungswesens. Zusätzlich nimmt ein/e Sprecher/in unsres Bündnisses an der Diskussion teil.

Die Coburger Lokalpolitik in Form der beiden Bürgermeister Kastner und Tessmer , sieht leider keine Notwendigkeit, an der Diskussion teilzunehmen. Wie uns der Pressesprecher der Stadt Coburg mitteilte, „lässt das Thema „Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit?“ keinen thematischen Zusammenhang mit den Aufgaben der Bürgermeister erkennen.“ Da die Stadt Coburg den CC auf allen nur denkbaren Ebenen bei der Umsetzung des Pfingstkongresses unterstützt, sehen wir das natürlich anders. Die Stadt Coburg muss Farbe bekennen. Sich zum CC als Hort konservativer bis rechter Meinungsbildung, Elitenreproduktion, Männlichkeitsritualen und völkischem Nationalismus nicht zu äußern, diesen sogar zu unterstützen, ist mehr als bedenklich.

In der direkten Außeinandersetzung mit dem Coburger Convent wollen wir unsre Kritik verdeutlichen – Die Duldung und unterstützung studentischer Verbindungen muss ein Ende haben. Studentische Verbindungen auflösen!

Studentische Verbindungen: Ein Relikt der Vergangenheit?

Podiumsdiskussion
Wo? Im JUZ Domino, Schützenstrasse 1a Coburg
Wann? am 15.05. um 19:00 Uhr

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MobiJingle 2010

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Presseecho

In Coburg wird wieder Stimmung gemacht. Wie bereits im Vorfeld der letztjährigen Aktionen gegen den Coburger Convent versucht die Coburger Lokalzeitung Neue Presse auch dieses Jahr wieder sehr zeitig, den kommenden Protest zu diskreditieren.
Mit gemischten Gefühlen erinnern wir uns an die Auseinandersetzung mit der Polizei vergangenes Pfingsten. Nach mehreren Festnahmen durch die Aufstandsbekämpfungseinheit der bayerischen Polizei wurde die bis dahin friedliche Demonstration selbst unfriedlich. Dabei wurde ein Polizist durch eine Flasche niedergestreckt. Die lokale Presse berichtete von Ausschreitungen und fand mit der Bezeichnung „der Krawall-Samstag“ zu überzogener Polemik. Anfang des Monats wurde nun das Thema im Zusammenhang mit dem kürzlich erschienen Verfassungsschutzbericht 2009 wieder aufgegriffen. In der Neuen Presse erschien ein Artikel, der offenbar „gut unterrichtete“ Kreise zitiert. Nach deren Aussagen hätte sich in Coburg „die Anzahl extremistischer Straftaten im Vergleich zum Vorjahr“ vornehmlich wegen „Demo-Touristen aus Berlin, Thüringen und Unterfranken“ mehr als verdoppelt. Im selben Zug wird Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zitiert: „Linksextremisten sind inzwischen deutlich gewalttätiger als die Anhänger der rechtsextremistischen Szene“. Auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Coburg Hans Michelbach (CSU) vermag keinen Unterschied zwischen einerseits links motivierten Straftaten oder – wie im Fall Coburg – von Demonstranten ausgehender Notwehr und, auf der anderen Seite, faschistischer Gewalt zu erkennen: „Hier ist jeder gefordert, ein Zeichen zu setzen, dass unsere Demokratie wehrhaft ist und wir uns Extremismus jedweder Art nicht gefallen lassen.“
Besorgt stellen wir fest, dass unser Anliegen offenbar mit rechten Morddrohungen und rassistischen Motiven gleichgesetzt werden soll. Daher ist uns daran gelegen, klar zu stellen, dass wir uns gegen jede strukturelle, psychische und körperliche Gewalt gegenüber vermeintlich Schwächeren oder Minderheiten, wie sie beispielsweise auch von Mitgliedern des Coburger Convent gegen Frauen, Homosexuelle und Nicht-Deutsche ausgeübt wird, positionieren. Unsere Bemühungen haben ebenso nichts mit dem Terror von Neo- und Altnazis gemeinsam.
Wir fordern die Neue Presse Coburg auf, jedweden geäußerten und klar politisch motivierten Vergleichen mit den ideologischen Abkömmlingen des Faschismus kein Forum zu bieten und diese zurückzunehmen. Ebenso empfehlen wir die Lektüre von wissenschaftlichen Abhandlungen zum Begriff des „politischen Extremismus“, welchem selbst – trotz steigender Popularität – jede wissenschaftliche Grundlage fehlt und der deshalb am besten nicht verwendet werden sollte. Statt zu politisieren sollte die Neue Presse lieber ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und auf den Weg der inhaltlichen Auseinandersetzung zurückkommen.

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Hamburg: Infoveranstaltungen

Anknüpfend an die Erfolge des Hamburger Bündnis gegen Rechts (coburgerconvent.blogsport.de berichtete) wird es im Rahmen der Auflösung der studentischen Verbindungen in der Hansestadt zwei Infoveranstaltungen geben. Dabei werden – neben der allgemeinen Betrachtung des Korporationswesens – im besonderen der Coburger Convent und die Umtriebe der Hamburger Verbindungen einmal etwas genauer ausgeleuchtet werden. Denn auch eine Verbindung des CCs fällt wegen ihrer rechtsradikalen Tendenzen schon seit längerem sehr unangenehm auf.
Die erste Veranstaltung findet am 11.05. um 19 Uhr im Centro Sociale in der Sternstraße 2 statt; die zweite Veranstaltung folgt dann am Tag darauf in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Raum 503.

Flyer-Vorderseite
Flyer-Rückseite

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